Am 7. November fand im Festsaal des Augustinums die 16. Tagung der Reihe „Hochaltrigsein als Herausforderung“ des Arbeitskreises „Umfassender Schutz des Lebens – aktion leben“ in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk statt.
Unter dem Titel „Altersarmut – Perspektiven für ein Alter(n) in Würde“ stand die oft übersehene und tabuisierte Frage im Zentrum, wie ein gutes und würdevolles Leben im hohen Alter gelingen kann, wenn die finanziellen Mittel knapp sind.
Wir freuen uns über eine großzügige Spende zahlreicher Windelgutscheine von dm drogerie markt.
Bei einem Besuch in der dm Filiale am Lendplatz in Graz wurden die Windelgutscheine von Frau Nadine Faroghi, der Filialleitung, persönlich übergeben.Diese wichtige und praktische Hilfe wird dem Caritas Beratungszentrum für Schwangere überbracht und kommt Müttern bzw. Familien in Not zugute.
Ein herzliches Dankeschön an dm für diese wertvolle Unterstützung!
Rund um den Tag des Lebens am 1. Juni erinnern wir jedes Jahr mit Aktionsständen und einem Lebensgottesdienst die breite Öffentlichkeit daran, dass das Leben in all seinen Facetten wertvoll und schützenswert ist.
Der Arbeitskreis Umfassender Schutz des Lebens - aktion leben steiermark lädt herzlich zum Gottesdienst in die Basilika der Weizbergkirche am 15. Juni und auf einen Besuch bei unserem Aktionsstand in die Herrengasse am 5. Juni 2025 ein!
Der "Tag des Lebens", den wir alljährlich am 1. Juni feiern, möchte daran erinnern, dass jedes Leben ein Geschenk ist, an dem wir uns erfreuen dürfen, deshalb haben wir heuer das Motto hoffnungsvoll LEBEN ausgewählt.
Erhalte Informationen, Unterstützung, Inspiration und Antworten auf die großen und kleinen Fragen, die dich als Mann und (werdender) Vater beschäftigen.
Am 14. November fand im Festsaal des Augustinums die 15. Tagung der Reihe „Hochaltrigsein als Herausforderung“ statt. Die Veranstaltung widmete sich der Frage, wie die letzte Lebensphase selbstbestimmt und würdevoll gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen zentrale Instrumente wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, die den Willen der Betroffenen auch in kritischen Situationen sicherstellen sollen.
Fachvorträge mit vielseitigen Perspektiven
Prim. Mag. Dr. Erwin Pilgram, Facharzt für Innere Medizin und Leiter der Medizinischen Geriatrie sowie des Albert Schweitzer Hospizes, betonte die Bedeutung frühzeitiger Gespräche zur Klärung der individuellen Wünsche und Werte der Betroffenen. Entscheidungen sollten nicht nur auf medizinischen Fakten beruhen, sondern auch die Lebensgeschichte und die sozialen Bindungen berücksichtigen. Klare und verbindliche Regelungen entlasten Angehörige und Behandlungsteams.
Anita Freismuth-Jauschneg, MA, Gerontologin und Pflegeheimseelsorgerin der Diözese Graz-Seckau, widmete sich den spirituellen und seelsorgerischen Dimensionen des Lebensendes. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, Ängsten und Unsicherheiten durch offene Gespräche zu begegnen. Selbstbestimmung bedeute auch, den Tod als natürlichen Teil des Lebens anzunehmen und die verbleibende Zeit bewusst zu gestalten.
Dr.in Michaela Wlattnig, Patient:innen- und Pflegeombudsfrau des Landes Steiermark, beleuchtete die rechtlichen und praktischen Aspekte. Sie wies darauf hin, dass eine verbindliche Patientenverfügung nur dann wirksam ist, wenn sie konkret formuliert ist und von einer ärztlichen Aufklärung begleitet wird. Eine regelmäßige Überprüfung der Dokumente sei essenziell, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Wünschen entsprechen.
Dialog als Schlüssel zur Selbstbestimmung
Ein zentraler Gedanke der Tagung war, dass Selbstbestimmung nicht isoliert, sondern im Dialog mit Angehörigen und Betreuungsteams gelingt. Dieses Verständnis ermöglicht eine würdevolle und respektvolle Gestaltung des Lebensendes, die Selbstbestimmung und zwischenmenschliche Verbundenheit fördert.